ISCOMS 2017 – the International Student Congress of (bio)Medical Sciences

ISCOMS 2017 – the International Student Congress of (bio)Medical Sciences

Du willst NobelpreisträgerInnen sprechen hören?
Du willst dein Wissen über den Tellerrand hinaus erweitern?
Du willst Menschen und Kulturen aus der ganzen Welt kennenlernen?
Dann komm zu ISCOMS 2017!

Nina, Anne und Anika waren für euch auf ISCOMS 2016 und erklären euch, was das ist:
ISCOMS – das ist der International Student Congress of (bio)Medical Sciences. 2017 findet dieser unglaublich lehrreiche, gut organisierte und hammerspaßige Studierendenkongress zum 24. Mal in Groningen in den Niederlanden statt, und zwar vom 6. – 9. Juni 2017.
Die Location ist das University Medical Center Groningen – ein supermodernes Lehrkrankenhaus im kleinen aber super attraktiven, von Flüssen durchzogenen Groningen. Ich meine, die haben da sogar Hörsäle mit gepolsterten Stühlen und Blaulicht.

Gut, also was gibt’s da wirklich? Du kannst an zahlreichen Workshops (Hirndissektionen, tracheale Intubation, Lab-on-a-chip u.v.m.) teilnehmen, im großen Hörsaal und in kleinen Seminarräumen Vorträgen von Nobelpreisträgern und von Studenten aus aller Welt anhören oder dir Posterpräsentationen angucken, ODER selber etwas vorstellen! Du suchst dir bei den Sessions aus, zu welchem Thema du mehr lernen willst (Onkologie, Public Health, etc.). Außerdem gibt es ein Social Programme, bestehend aus einem 3-Gänge-Dinner (letztens mal wars in einer riesigen, alten Kathedrale!) am Mittwochabend und der World Wide ISCOMS Night am Donnerstagabend, wo gefeiert wird. Mittagessen und Snacks gibt es auch jeden Tag.
Also, ums kurz zu machen: ALLES war geil. Wir waren überwältigt. Wir haben so viel übers Präsentieren vom eigenen Forschungsthema gelernt und uns an interessanten fachlichen Diskussionen beteiligt!  Was uns aber am besten gefallen hat, waren die Workshops, für die wir uns entschieden haben! Bei einem haben wir der faszinierenden Geschichte eines Transgender, der in Groningen behandelt wird, gelauscht und konnten gar nicht glauben, dass ‚er‘ mal eine Frau war. Der andere war im Gespräch mit einer Patientin, die an einer Psychose litt, wie das ihr Leben verändert hat und was die Medizin bei ihr bewirken konnte, aber auch was es für ein langer Behandlungsweg war.

Und die World Wide ISCOMS Night! Iraner tanzen, Leute! Die tanzen so krass! Indische Frauen in traditionellen Gewändern haben uns ihre Volkstänze gelehrt und wir haben mit Ägyptern über Frauenrechte debattiert. Niederländer sind so unglaublich nette Leute. Außerdem gab es Buffet. Und wir haben für die Playlist Atemlos mitgebracht. War lustig.

Alle weiteren Infos findet ihr hier: http://iscoms.com/
Bis zum 3. Februar könnt ihr noch Abstracts einreichen, wenn ihr eure Doktor-/Bachelor-/Masterarbeiten präsentieren wollt.
Also wir fahren diesen Juni wieder hin, denn es war geil! Kommt auch!
(Und ja, der Kongress richtet sich primär an Medizinstudierende als an MBT, aber zunehmend eben auch (bio)medical students!)

ein Bericht von Fachschaftsratsmitglied Nina