Bericht vom Kreuzmich-Treffen am 09.12.2015

Bericht vom Kreuzmich-Treffen am 09.12.2015

Mit dem Ziel die Lernplattform „Kreuzmich“ weiter auszubauen und aktuell zu halten, lud der Fachschaftsrat zum Kreuzmich-Treffen am 9. Dezember 2015 ein. Die Veranstaltung richtete sich nicht nur an bereits tätige Redakteure, sondern auch an alle Interessierten, die am Ausbau der Inhalte von Kreuzmich mitarbeiten oder sich einfach nur über deren Nutzen informieren wollen.

Zu Beginn des Treffens galt es einen Überblick über bereits erreichte und noch anstehende Ziele zu erarbeiten. Nachdem Aufgaben an alle Anwesenden verteilt worden sind, wurden diese unter der Stärkung von Getränken und selbstgemachten Waffeln abgearbeitet.

Als ein wichtiges Ergebnis des Treffens ist die Freigabe von Fächern für Studenten der Medizinischen Biotechnologie zu nennen. Denen ist es jetzt nun möglich sowohl bei studiengangs-übergreifenden Modulen an den bereits vorhandenen Arbeiten der Humanmediziner, als auch bei eigenen, studiengangsinternen Modulen zu üben und neue Prüfungen einzutragen.

Welche Ziele gibt es für die Zukunft?

Aktuell gibt es Aufholbedarf in der Vorklinik – es gibt diverse Fächer und eingegebene Fragen, es fehlen jedoch die Redakteure. Erfahrungsgemäß sind die Studierenden für Biochemie & Co. Experten, die aktuell diese Vorlesungen genießen oder noch kein Physikum abgelegt haben.  Es gilt hier: Lasst Studierende außerhalb eurer Lerngruppe an euren Ergebnissen teilhaben und recherchiert Fragen. Angst vor Fehlern? Geht ans Äußerste: lest nach und zitiert. Anhand der Quelle kann jeder für sich selbst entscheiden, ob er der Lösung glaubt. Im Zweifelsfall einen Alternativorschlag mit Begründung anbieten.

Ein weiteres Problem ist das immer wieder praktizierte Veröffentlichen von Fragen in Fotoform in sozialen Netzwerken –  oft auch  unter dem Klarnamen. Diese Studierenden setzen damit Einiges aufs Spiel – niemand kann kontrollieren, wer sich unter den 400-500 Mitgliedern der Jahrgangsgruppen tummelt. Hier gibt es noch immer Aufklärungsbedarf.

Wie groß ist die Plattform inzwischen?

Kreuzmich gibt es inzwischen seit Oktober 2014 in für Studierende der Humanmedizin & med. Biotechnologie. Inzwischen haben sich knapp 1200 Studierende registriert, über 3500 Kommentare und Antworttexte für die 8500 Fragen recherchiert und 1,8 Millionen Kreuze gesetzt.

Worin liegt der Nutzen von Kreuzmich?

Durch ein zweistufiges Authentifizierungsverfahren wird sichergestellt, dass nur Studierende der entsprechenden Fächer Zugriff auf die Daten erhalten.  Der Vertrag mit den Betreibern von kreuzmich.de regelt, dass Daten und Profile der Nutzer nicht an Dritte weiterverkauft werden. Der Fachschaftsrat finanziert die jährlich verlängerte Lizenz jeweils zu Anteilen aus Medipartys, Semesterbeiträgen und allgemeinen Sponsoringgeldern – die Profile und Eingaben der Studierenden sind also nicht Teil des Bezahlkonzepts. Zudem wird der Druck, in sozialen Netzwerken aktiv zu sein, um an Prüfungsprotokolle zu gelangen, reduziert. Antworten können übersichtlich, anonym und einzeln diskutiert werden – die beste Quelle macht das Rennen. Aufwendiges Zusammensuchen aus Facebook, Clouds und anderen Netzwerken wird vermieden.

Was benötige ich, um mitzumachen?

Informatikkenntnisse sind für die aktive Mitarbeit an Kreuzmich nicht von Nöten. Lediglich Redaktionsrechte müssen vorher von eurer Uni-Mailadresse aus beantragt werden –  eine Kurzanleitung für den Start wird mitgeliefert.

Ich möchte mitmachen!

 

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