No weapons – no cry?

IPPNW Eropean Students Conference 8th-10th of Mai in Berlin We cordially invite you to IPPNW’s 25th European Student Conference. The conference will focus on different types of arms and their impact on health, politics and society. Some of the topics dealt with at the conference will be: reasons for the use of weapons, consequences of […]

Medinetz

Das Rostocker Medinetz vermittelt Menschen, die ohne geklärten Aufenthaltsstatus in Rostock und Umgebung leben, eine medizinische Versorgung. Hierfür nutzen wir ein Netzwerk aus aktiven Vereinsmitgliedern sowie mit uns kooperierenden ÄrztInnen und anderen UnterstützerInnen. Wir haben uns im Oktober 2009 aus der IPPNW-Studierendengruppe gegründet.

Wir bieten wöchentlich eine Sprechstunde an, in der uns Personen mit Behandlungsbedarf aufsuchen können. Zudem erreichen sie uns über ein Notfall-Telefon. Nach einem Beratungsgespräch vermitteln wir die PatientInnen an eine Ärztin oder einen Arzt. Nach Möglichkeit begleiten wir sie zu diesem Termin und vermitteln gegebenenfalls DolmetscherInnen. Die Vermittlung und Betreuung der Betroffenen unsererseits findet kostenlos und ggf. anonym statt, in vielen Fällen ebenso die medizinische Behandlung. Des Weiteren informieren wir durch Vorträge und Filmveranstaltungen über Hintergründe und Umstände von Migration und Flucht vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen. Wir sind ein gemeinnütziger Verein und finanzieren uns über Spenden und Soli-Veranstaltungen.

Mitmachen

Treffen
jeden Dienstag um 18 Uhr im Ökohaus (Hermannstr. 36, 18055 Rostock).

 

ippnw-hro@web.de

 

medinetz.rostock@googlemail.com

IPPNW „International Physicians for the Prevention of Nuclear War“

wurde 1980 von einem sowjetischen und einem US-amerikanischen Kardiologen gegründet, die es sich zum Ziel gemacht hatten, Aufklärungsarbeit zum Thema Atomkrieg aus medizinischer Sicht zu leisten. Dieser Beitrag zur Friedenarbeit wurde 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Seither haben sich die Anliegen der weltweiten Organisation in über 60 Ländern auch auf andere Themengebiete erstreckt: MedizinerInnen, Studierende und Mitglieder unterschiedlicher Professionen aus dem Heilbereich setzen sich dafür ein, weltweite Bedrohungen für Gesundheit und Leben abzuwenden. Dabei engagiert sich die IPPNW (die sich Deutschland übrigens „IPPNW – Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.“ nennt) präventiv und politisch. Aktuelle Themen sind:

      • friedliche Konfliktbewältigung (ziviler Friedensdienst, Medical Peace Work)
      • Abschaffung von Atomwaffen und –energie
      • Flucht & Asyl
      • Medizin & Gewissen
      • Gesundheitspoltik und Global Health

In Deutschland existieren in vielen Unistädten IPPNW-Studierendengruppen, die sich vor allem auch auf lokaler Ebene für Flüchtlinge/Asyl, Anti-Atom, Änderungen des Lehrplans zugunsten medizinethischer Themen und gegen Rassismus engagieren.

Hier in Rostock liegt das Augenmerk unserer Studierendengruppe auf der Flüchtlingsarbeit: Unser größtes Projekt ist das Medinetz. Zudem organisieren wir das Wahlpflichtfach „Arzt werden – Mensch bleiben“ und agieren auf aktuelle politische und gesellschaftliche Themen bezogen.

Verantwortliche Redakteurin