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Die Zeiten für die Treffen im Sommersemester 2017 stehen fest!

Ab Mittwoch den 12.04.2017  jeden zweiten Mittwoch (alle ungeraden Wochen) in den Räumen der Fachschaft.

„Mit Sicherheit verliebt“ was du schon immer über Sex wissen wolltest-

Wir sind die Lokalgruppe Rostock eines Präventionsprojekt der BVMD

Unser Ziel ist es, Jugendlichen Informationen zum Thema Sexualität allgemein und STDs (sexuell übertragbare Erkrankungen) zu geben und sie zu einem unverkrampften und gleichzeitig verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Körper anzuregen. So versuchen wir eine Basis zu schaffen, die sie in die Lage versetzt, eine tolerante, selbstbewusste und sichere Einstellung zum Thema Sex zu entwickeln.

 Als Maxime gilt: Schutz durch Aufklärung. Denn nur durch frühzeitige Aufklärung kann die Ansteckungsgefahr für HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten reduziert werden. Das Projekt findet an Schulen und in Jugendgruppen statt, wobei Studierende mit den Jugendlichen verschiedene Themen wie Sexualität, Verhütung, Pubertät und Homosexualität behandeln, je nach Interesse und Vorkenntnissen.

 Inhalt unseres Programms: Der inhaltliche Schwerpunkt des Projektes ist die Auseinandersetzung mit Sexualität und ihrer medizinischen Bedeutung. Basierend auf medizinisch wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen Wissen und die Vorstellungen, die den Jugendlichen in populären Jugendmagazinen und im Freundeskreis vermittelt werden, aufgegriffen, kritisch betrachtet und gegebenenfalls richtig gestellt werden.

Der thematische Schwerpunkt liegt hierbei auf HIV/AIDS und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten, wie z.B. Hepatitis. Gemeinsam mit den Studierenden erarbeiten sich die Jugendlichen Basiswissen über deren Übertragungswege und sinnvolle Schutzmöglichkeiten.

Wie arbeiten wir? Statt belehrendem Frontalunterricht bieten wir Jugendlichen einen gleichberechtigten Dialog nach dem Motto „Jung lehrt Jung“ wollen wir Studierende den Jugendlichen das Thema Sexualität näher bringen. Im Gegensatz zu Eltern und Lehrern können wir als eher gleichgestellte Gesprächspartner mit eigenen Erfahrungen und Tipps zu Diskussionen beitragen und solche anregen. Mit Hilfe von Rollenspielen und erlebnisorientierten Methoden aus dem Bereich der Sexualpädagogik werden Alltagssituationen und -probleme verdeutlicht, zudem wird die Kreativität gefördert und die Diskussion interessant gehalten. Das Konzept ermöglicht eine lockere zum Teil auch spielerische Auseinandersetzung mit o.g. Themen. Die Ernsthaftigkeit bestimmter Aspekte wird dabei stets betont.

 Warum? Ziel jedes medizinischen Handelns sollte nicht nur die Behandlung, sondern auch die Vorbeugung von Krankheiten sein. Deshalb ist es vor allem bei sexuell übertragbaren Krankheiten sinnvoll, durch Aufklärungsarbeit deren fahrlässige Verbreitung zu verhindern. Als selbst noch junge Erwachsene fällt es uns Studierenden leichter, Zugang zu den Jugendlichen zu finden und uns in sie hinein zu versetzen. Außerdem erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie ihren Eltern oder Lehrern nicht stellen würden.

 Wir hoffen als junge MedizinerInnen so zur Aufklärung und einem besserem Gesundheitsbewusstsein in unserer Gesellschaft beitragen zu können.

Die Studierenden engagieren sich in diesem Projekt ehrenamtlich.

Und im Radio…

Für alle die mal hören möchten, was wir so zu erzählen haben:

am 29.10.2015 waren wir zu Gast im Studio bei Radio LoHRO – Podcast zum Nachhören gibt es hier:

Du willst bei uns mitmachen?

Der Termin für  unser regelmäßiges Treffen im Sommersemester 2017 sind jeden zweiten Mittwoch, 19 Uhr (alle ungeraden Wochen) in den Räumen der Fachschaft Humanmedizin und medizinische Biotechnologie Schillingallee 70, 1. Stock. Los gehts ab dem 12.04.2017.

Für alle die eine genaue Wegbeschreibung zum Fachschaftsraum brauchen: Die Schillingallee 70 ist das Gebäude mit 3 großen Türen und einigen Fahrradständern links und rechts darauf zulaufend. Ihr geht die Wendeltreppe zum 1. Stock hinauf, links um die Ecke durch die Tür könnt ihr schon das Schild des Fachschaftsraumes über der Tür erkennen!
Wir freuen uns über euren Besuch!

Falls die Eingangstüre schon zu sein sollte, einfach kurz anrufen unter +49 381 494-5082 dann machen wir euch auf.

Die Ursprünge des Projektes Mit Sicherheit verliebt sind in Schweden zu suchen. Bereits in den 90er Jahren wurden hier, natürlich unter anderem Namen, ähnliche Projekte unter dem Motto der „Peer-Education“ entwickelt. Auf den internationalen Treffen der IFMSA konnte diese Idee dann den Weg nach Deutschland finden und so wurde das Projekt im Januar 2001 in Rostock mit einem AusMSV-Kartebildungsworkshop für Medizinstudierende aus dem gesamten Bundesgebiet für Deutschland begründet.

Diesem Workshop folgte am 08.01.2001 ebenfalls in Rostock eine Veranstaltung der Aktion ”Sprechstunde“ unter dem Titel „Mit Sicherheit verliebt?”, bei der neben der damaligen Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer auch Beate Lausberg, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Präsident der Landesärztekammer Mecklenburg-Vorpommerns und stellvertretende Präsident der Bundesärztekammer Dr. med. Andreas Crusius und für die verantwortlichen Landesbehörden Frau Dr. Dagmar Doese (Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern) und Frau Ulrike Zander (Landesamt für Schule und Ausbildung Mecklenburg-Vorpommern) anwesend waren und ihre Unterstützung für das Projekt Mit Sicherheit verliebt formulierten.

Das Lokalprojekt Rostock erhielt daraufhin die offizielle Erlaubnis des Kultusministeriums Mecklenburg-Vorpommerns zur landesweiten Durchführung von Aufklärungsveranstaltungen in Schulen.

Des Weiteren wurde Mit Sicherheit verliebt am 17.05.2003 auf dem Deutsch-Österreichischen Aids-Kongress in Hamburg der „MSD-Preis für besonderes Engagement im Bereich Prävention, Prophylaxe und Therapiebegleitung bei HIV und AIDS 2003“ verliehen. Das Projekt wurde zudem sowohl bei „HIV im Dialog“ im September 2004/2007 in Berlin als auch im November 2004 und Januar 2006 auf den Münchener AIDS Tagen besonders positiv hervorgehoben.

Seitdem hat sich das Projekt stets weiterentwickelt, die Ausbildung der Studierenden und die Vernetzung untereinander weiter verbessert. Durch die zentrale Koordination durch die BVMD ist ein gemeinsamer Wissenspool und eine sehr gute bundesweite Struktur entstanden. So können wir nun stolz auf eine langjährige Geschichte zurückblicken, in der wir uns zu einem der größten deutschen Sexualaufklärungsprojekte in Deutschland entwickelt haben.

Schulbesuchsanfragen

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Eine Zeitliche vorstellung des Schulbesuches können Sie nachfolgend im Text äußern.

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Für Schulbesuchsanfragen haben wir ab sofort auch ein Telefon: 015751922697

Die Telefonsprechzeiten sind:

Dienstags von 14:30 – 16 Uhr
Mittwoch von 11 – 13 Uhr

Achtung! In den Weihnachtsferien finden keine Telefonsprechzeiten statt.

Voraussetzungen für einen Schulbesuch von Mit Sicherheit verliebt

Allgemeine Hinweise

Wir möchten darauf hinweisen, dass unsere Tätigkeit ehrenamtlich ist und unsere Arbeit nur effektiv ist, wenn die Schüler/innen Interesse haben mit zu arbeiten. Die Jugendlichen sollen deshalb immer eine Wahl haben auch an einem Alternativprogramm teilzunehmen. Dies bedeutet kurz gesagt, dass mindestens ein/e Lehrer/in zur Verfügung stehen sollte, um die Schüler/innen zu beaufsichtigen, die z.B. unsere Arbeit und die Gruppe extrem stören.
Generell betreuen wir die Klasse meist mit vier Studenten. Bei unserer Arbeit ist entscheidend, dass keine Lehrer/innen während unseres Besuches anwesend sind.
Die Schule sollte uns für den Besuch eine Mindestzeit von 4 Stunden zur Verfügung stellen, da die Themen zu komplex sind, um sie in kürzerer Zeit abzuhandeln.

Räumlichkeiten

Der Raum sollte keine festen Stühle und Tische (wie z.B. bei Chemieräumen) besitzen, damit der interaktive Unterricht möglich ist. Wir vermitteln den Jugendlichen möglichst spielerisch und in einer freundlichen/offenen Atmosphäre die Inhalte. So läuft unser Schulbesuch immer anfangs im Stuhlkreis mit einer interessant gestalteten Mitte ab. Deshalb ist es notwendig, dass die Tische an den Rand geschoben werden können.
Zudem ist es sinnvoll einen zweiten Raum dicht bei zur Verfügung zu haben. Viele Themen bearbeiten wir in Gruppenarbeit und/oder auch unter Trennung in Geschlechter.

 Materialien/ technische Ausstattung

Viele Abbildungen haben wir in Folienform und brauchen, um diese verwenden zu können einen Tageslichtprojektor/Polylux. Darüber hinaus arbeiten wir häufig mit Tafelzeichnungen, weshalb es von Vorteil ist eine Tafel zur Verfügung zu haben. Hierfür benötigen wir auch verschieden farbige Kreide.
Falls in der Schule große (körpergroß) Papierbögen  und Eddings vorhanden sind würde uns das sehr entgegen kommen.

 Klasse

Optimalerweise sollte die Gruppengröße nicht 20 Personen überschreiten.
Bitte informieren Sie uns vorher über die Klassenstärke, den Anteil Jungen/Mädchen, sowie evtl. über religiöse Hintergründe der Schüler (z.B. muslimische Migranten/innen oder streng katholischer Glaube). Es ist von uns auch von großer Bedeutung den aktuellen Wissensstand der Jugendlichen einschätzen zu können. Hierfür wäre eine Auskunft z.B. vom Biologielehrer sinnvoll (welche Themen wurden schon im Unterricht behandelt und wann?).
Besonders wichtig sind uns aber die Interessen der Schüler/innen. Deshalb sollte zuvor die Klasse befragt werden, welche Themen sie gerne besprechen würde (z.B. das Erste-Mal, Pubertät, Homosexualität, Pornographie, Schwangerschaft, Verhütung, Sexuell übertragbare Krankheiten mit besonderem Schwerpunkt auf HIV/Aids etc.)
Weiter wäre es hilfreich, wenn 1 bis 2 Wochen vor dem Schulbesuch ein Karton in der Klasse aufgestellt wird, der den Jugendlichen die Möglichkeit geben soll anonym Fragen zu stellen. Die auf Zettel geschriebenen Fragen können in dem Karton gesammelt werden und werden dann am Ende unseres Schulbesuches beantwortet.

Anlässlich des Welt­AIDS­Tags am 1. Dezember veranstalteten wir von „Mit Sicherheit Verliebt“ unser alljährliches MSV­Kino am 30.11. im Hörsaal der Schillingallee. Im Vorfeld konnten die Studierenden zwischen drei Filmen abstimmen. Der Favorit wurde „Der kleine Tod“, die französische Redewendung „La petite mort“ steht für „Orgasmus“.
Begrüßt wurden unsere Kinobesucher passend zum Thema mit Kondomen, AIDS­Schleifen und der Stigmatisierung trotzenden „HIV­neutral“­Tattoos. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt:
Waffeln und Glühwein bzw. Kinderpunsch konnten gegen eine kleine Spende für die Welt­AIDS-
Hilfe erworben werden.
Den Auftakt der Veranstaltung hatten Sonja und Thordis mit einem kleinen Vortrag über AIDS vorbereitet, sowie eine Demonstration der täglichen Medikamenteneinnahme eines AIDS­Patienten.
Danach startete die Komödie über Sex, in der es um 5 Paare geht, deren Sexleben nicht unbedingt zu ihrer Zufriedenheit verläuft: Maeve würde gern einmal von ihrem Partner Paul vergewaltigt werden. Phil verabreicht seiner Frau starke Schlaftabletten und beginnt dann mit ihrem schlafenden Ich eine Affäre. Ein anderes Paar versucht, die Folgen eines missglückten Bett-Experiments zu bewältigen; eine Frau findet Befriedigung nur im Leid ihres Mannes, die Telefonübersetzerin Monica ist gefangen in einem besonders schmutzigen Telefonat, und zuletzt der charmante Nachbar mit der sexuellen Strafvergangenheit, der sie alle miteinander verbindet.
Mit vielen Lachern und bizarren Szenen kam bei den Zusehenden allmählich die Frage auf: Wo ist eigentlich die Grenze zwischen sexuellen Vorlieben, Fetisch und krankhaften Sexualverhalten? Ein lustiger und bizarrer Film, der aber auch zum Nachdenken anregte.

Interne Supervision

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Am 6./7.11. 2015  fand unser Methoden-Workshop bei der Landesfachstelle für sexuelle Gesundheit (Inteam) statt. Zumeist nutzen wir diese jährliche Fortbildung um Schulbesuche der Vergangenheit auszuwerten und neue Methoden zur Aufklärung und Sexualpädagogik kennenzulernen. Dieses Mal stand jedoch alles unter dem Motto Teamtraining.

Wir sind froh, dass wir dieses Semester so viele neue Gesichter bei uns begrüßen können! Zusammen mit dem Inteam ist es uns gelungen, ein wunderschönes Wochenende zu gestalten und viel Kraft und Inspiration für unsere Arbeit mit auf den Weg zu bekommen. So starten wir jetzt wieder voller Energie in ein erfolgreiches Semester mit hoffentlich vielen schönen Schulbesuchen und spannenden Veranstaltungen!