Tag des Dialogs

Das jüngste Projekt des FSR der Medizin und der medizinischen Biotechnologie ist die Etablierung des Tag des Dialogs. Dieser wurde im Jahr 2011 eingeführt und hatte seine zweite Auflage am 23. Mai 2012. Beim Tag des Dialogs geht es darum, Studierende und Dozierende zusammen zu bringen, um gemeinsam Probleme zu besprechen.

Das Prinzip der moderierten Veranstaltung ist einfach: jedes Semester stellt eine Semestersprecherin bzw. einen Semestersprecher, die im Namen des Semesters aufgetretene Probleme präsentieren. Anschließend haben die entsprechenden Dozierenden die Möglichkeit, auf diese Probleme einzugehen, Gegenargumente anzubringen und selber Probleme anzusprechen. Fragen aus dem Publikum können ebenfalls entgegengenommen werden.

Sinn dieser Veranstaltung ist es, einen Einblick in die jeweilige Situation der anderen Partei zu erlangen und evtl. bereits so Lösungen zu entwickeln. Und gerade durch eine rege Präsenz der Studierenden in den Veranstaltungssälen können sie den Dozierenden ihr Interesse an der Lehre demonstrieren.

Auch sind die Anregungen der Semester wichtig. Diese könnt Ihr am besten über Eure Semestersprecher/innen sammeln und und uns übermitteln. Dann werden Eure Wünsche in die Veranstaltung eingebunden.

Rahmenprogramm

Allerdings ist der Tag des Dialogs keine rigide Veranstaltung, die mit Ende der Podiumsdiskussion auch einfach „zu Ende ist“. Denn nach dem offiziellem Teil lädt der FSR alle studentischen und lehrenden TeilnehmerInnen sowie die Studierendenschaft zum gemeinsamen Grillen ein.

Am letzten Tag des Dialogs wurde dazu noch ein Kubb-Spiel-Turnier von Studierenden und Dozierenden organisiert. In dieser entspannten Atmosphäre bietet sich dann ebenfalls nochmal die Möglichkeit, Probleme in kleinen Gruppen zu bereden und evtl. so einen guten Erfolg für alle zu erreichen.

Der Tag des Dialogs wird vom FSR der Medizin & medizinischen Biotechnologie ausgerichtet. Die Vorbereitungen beginnen bereits einige Monate vor dem eigentlichen Termin und erfordern ein relativ großes Team an Unterstützern, da die Veranstaltung örtlich in Vorklinik und Klinik geteilt ist. Wenn Du Interesse hast, Dich in diese Veranstaltung einzubringen, dann melde Dich gerne bei uns!

Bisher...

Vorklinik

Biochemie

Von Seiten der Studierenden wurde ein Wunsch nach frühzeitiger Absprache mit der Physiologie zwecks Testaten erwünscht.
Die Biochemie und die Physiologie werden diesbezüglich stärker miteinander Kontakt aufnehmen und versuchen eine Lösung dieses Problems zu finden.

Physiologie

Als Kritikpunkt in der Physiologie wurden die unklaren Informationen über das Generaltestat erwähnt.

Dies ist allerdings nur eine neue Bezeichnung. Es bleibt so, wie es war, nur dass die beide Nachprüfungen jetzt „Generaltestat“ heißen.
Ebenfalls kann man die Prüfung (wie zuvor auch) schon ablegen, wenn einem nur 1 Teilleistung fehlt.

Update 22.06.:
Nach Rücksprache mit Prof. Köhling steht fest: Es wird keine vorherige Bekanntgabe der Prüfer während des Physiologie-Praktikum geben.

Physik

Es wurden verschiedenste Probleme angesprochen. Unter anderem kam eine unzureichende Kommunikation mit den Praktikumsbetreuern bezüglich der Protokollvorbereitung zu Sprache. Desweiteren kritisierten die Studierenden die fehlende Nachvollziehbarkeit der Ilias-Aufgaben aufgrund nicht vorhandener Zwischenschritte und die teilweise unfaire Bewertung der Klausuraufgaben. Ein wichtiger Punkt stellte zudem die Vorlesung dar, welche durch unübersichtliche Folien und einen nicht erkennbaren „rote Faden“ in Richtung Klausur wenig anklang seitens der Studierenden fand.

Einige Lösungsansätze, wie z.B. ein geplantes Gespräch zwischen Herr Prof. Tiggesbäumker mit Herr Hoppe und Herr Kelwig, sowie das Setzen eines Erwartungshorizontes bezüglich der Klausurfragen, wurden erarbeitet. Auch ist ein erneuter Dialog zwischen Herr Prof. Tiggesbäumker und Herr Prof. Noack angedacht. Zur weiteren Optimierung der Vorlesungsfolien wurden zudem die Altprotokolle eines schon einmal stattgefundenen Gespräches der Studierenden mit Herrn Prof. Tiggesbäumker angefordert, sodass eine Aufarbeitung dieser vorgenommen werden kann. Es ist diesbezüglich ein erneutes Treffen geplant, dessen Ergebnisse wir euch natürlich präsentieren werden.

Psychologie und Soziologie

In einem Treffen mit Professor Kropp wurden die verschiedensten Themen, welche aus den Anmerkungen der Studierenden gesammelt wurden, diskutiert.

Das gesamte „Interview“ könnt ihr euch in dem folgenden Artikel durchlesen: 

Klinik

Pharmakologie

Die Studierenden des 6. Semestern sprachen sich mehrheitlich für eine Aufteilung der Pharmakologie auf beide Semester aus.

Professor Hinz hat zu diesem Thema ein Antwortschreiben an den Fachschaftsrat geschickt, in dem er erklärt, warum er eine solche Aufteilung für Studierende und Dozierende ungünstig halte und sich gegen diese ausspricht.

Das komplette Schreiben könnt ihr euch hier ansehen:

QB14: Schmerzmedizin

Die Kritik an den Prüfungsmodalitäten wöhrend des OSCE wurden in einem Gespräch mit Professor Altiner diskutiert.

Die Ergebnisse könnt ihr euch in dem folgenden Artikel anschauen: 

Zusammengefasst sind dies die Ergebnisse aus dem Treffen:

  • Alle Studierenden erhalten erneut 3 Versuche zum Bestehen der Prüfung im QB14 Schmerzmedizin (vorangegangene Prüfung kann als eine Art „Freiversuch“ verstanden werden).
  • Studierende, die die notwendige Punktzahl zum Bestehen nicht erreicht haben, erhalten einen erneuten Prüfungstermin (voraussichtlich im Juni).
  • Studierende, die ihre Note verbessern möchten, erhalten ebenfalls die Möglichkeit dazu (eine mögliche Verschlechterung der Note ist je nach Leistungsstand als Möglichkeit zu bedenken).

KPU

In dem KPU-Kurs wurden zwei Bereiche von den Studierenden besonders kritisiert:

Hämatologie

Als Kritikpunkt in der Hämatologie wurden vermehrt der geringe Patientenkontakt erwähnt.

Lösung:
Im Innere-Kurs auf der Hämatologie/Onkologie wird es Patienten von der Pneumologie geben, damit die Studierenden auch dort Patienten untersuchen können.

Chirurgie

Eine ungenügende Organisation, viele Verspätungen und geringe Motivation seitens der Dozierenden, sowie diverse Kommunikationsprobleme wurden von den Studierenden bei der Chirurgie als sehr störend empfunden.

Lösung
Für die Chirurgie wird ein Ablaufplan, ähnlich dem in der Inneren erarbeitet, damit die zwei Tage strukturierter ablaufen und die Dozierenden etwas an der Hand haben. Außerdem kommen auch hier studentische TutorInnen zum Einsatz.

OSCE

Die Ergebnisse aus den Diskussionen zum OSCE werden euch demnächst hier präsentiert.

Studienorganisation

Der Fachschaftsrat Medizin und MBT hat sich im Vorfeld des TdD 2016 mit Frau Müller aus dem Studiendekanat der Universitätsmedizin getroffen um die studentischen Gesprächsthemen zu besprechen. Dabei wurde vor allem die frühzeitige Planbarkeit des klinischen Studienabschnittes thematisiert. Frau Müller betonte, dass diese ebenfalls ein Anliegen des Studiendekanats sei. Bei Beachtung der allgemeinen Regelung, zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn und zwei Wochen nach Vorlesungsende für Praktika und Klausuren vorzusehen, ist eine langfristige Planung möglich. Zur besseren Visualisierung des Studienaufbaues im klinischen Studienabschnitt, wird im  Laufe des Sommersemesters eine entsprechende Grafik zur Verfügung gestellt. Das Studiendekanat merkt aber an, dass diese Darstellung eine zeitliche Orientierung bieten soll und zukünftige Änderungen im Stundenplan nicht berücksichtigen kann. Insbesondere bei Studienplänen die vom Regelfall abweichen ist eine genaue Planung und Abstimmung mit dem Studiendekanat weiterhin unerlässlich.

Kubb-Turnier

Auch dieses Jahr fand im Laufe der Abendveranstaltung ein Kubbturnier statt. 5 Mannschaften spielten in Turnierform um den Wanderpokal.
Aus den vielen teilnehmenden Mannschaften hat sich das Team um Professor Witt gegen seine Gegner behauptet und sich den Pokal erkämpft.

Live-Musik

Für die musikalische Versorgung während der frühen Abendstunden war das Duo Camou aus Rostock anwesend, welches mit ihrem eher ruhigen aber gleichzeitig stimmungsvollen Sound, bestehend aus Gitarre, Gesang und Cajon, die Veranstaltung begleitet.

Camou auf Soundcloud

Später sorgte der DJ Xenophil aus Berlin mit seinem schnelleren Elektroswing für einen ordentlichen Schwung in den Tanzbeinen.

Xenophil auf Soundcloud

Spenden

Durch die Spenden beim Bierausschank sind 107€ zusammengekommen, welche komplett an das Medinetz e.V. gespendet werden.

Informationen für das Jahr 2017 folgen demnächst